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Die Färöer-Inseln

Ab Sommer 2019: TUI Cruises streicht Färöer-Inseln

Auf halbem Weg zwischen Island und Norwegen steuert TUI Cruises eine kleine Inselgruppe an, die Färöer-Inseln. Charmante Abgeschiedenheit, gastfreundliche Menschen und hübsche alte Holzhäuser – ein perfektes Ziel für Kreuzfahrtpassagiere, möchte man meinen. Doch damit ist bald Schluss: Nach zahlreichen Protesten boykottiert TUI Cruises die Inselgruppe ab Sommer 2019. Denn hier findet jährlich ein blutiges Schauspiel statt: Grindadráp, der Grindwalfang.

Auf den betroffenen Routen wird stattdessen ein weiterer Seetag eingelegt. Alternativ werden mit Stavanger in Norwegen beziehungsweise Invergordon in Schottland zwei attraktive Häfen angesteuert. Im Jahr 2018 wird die Mein Schiff  Flotte noch drei Mal auf den Färöer-Inseln festmachen:

Großbritannien mit Irland II mit der Mein Schiff 3 

07.06.2018 - 14 Nächte mit Mein Schiff 3

Großbritannien mit Irland II

Bremerhaven - Invergordon - Färöer Inseln - Belfast - Greenock - Holyhead - Dublin - Portland  - Southampton - Bremerhaven.

Norwegen, Spitzbergen & Island mit der Mein Schiff 3 

21.06.2018 - 17 Nächte mit Mein Schiff 3

Norwegen Spitzbergen & Island

Bremerhaven - Bergen - Geiranger Fjord - Hellesylt - Honningsvåg - Longyearbyen - Akureyri - Reykjavík - Färöer Inseln - Bremerhaven.

Norwegen, Spitzbergen & Island mit der Mein Schiff 5 

14.07.2018 - 17 Nächte mit Mein Schiff 5

Norwegen Spitzbergen & Island

Bremerhaven - Bergen - Geiranger Fjord - Hellesylt - Honningsvåg - Longyearbyen - Akureyri - Reykjavík - Färöer Inseln - Bremerhaven.

Ein Zeichen gegen den Walfang: Reedereien meiden Färöer-Inseln

Nachdem im Juni 2015 eine Änderung des Walfanggesetztes verabschiedet wurde, zogen bereits mehrere Reedereien Konsequenzen. Laut Gesetz sind Einwohner sowie Besucher dazu verpflichtet, jeden gesichteten Meeressäuger, innerhalb von zwölf Seemeilen zur Küste, den Behörden zu melden. AIDA Cruises hat daraufhin ein Zeichen gesetzt und meidet seither die Inselgruppe. Auch Hapag-Lloyd steuert Färöer seit 2015 nicht mehr an.

Seit dem 6. Mai 2016 ist der Verstoß gegen die Meldepflicht einer Grindwalsichtung allein zwar nicht länger strafbar, allerdings müssen Personen, die in die Jagd eingreifen oder sich nicht an die Anweisungen der färöischen Behörden halten, weiterhin mit Geld- oder Haftstrafen rechnen.

Prominente Hilfe: Udo Lindenberg forderte Boykott

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) interveniert seit 2014 gegenüber TUI Cruises, die Inselgruppe zu meiden. Udo Lindenberg setzte sich in diesem Jahr bereits vermehrt für einen Boykott ein. Am 1. September stach er zu einer 5-tägigen Eventkreuzfahrt, Rockliner 5, mit der Mein Schiff 3  in See. Im Vorfeld handelte sich der Rocker für die Zusammenarbeit mit TUI Cruises auf seiner Facebook-Seite einen Shitstorm ein. Lindenberg hatte daraufhin versprochen, sich dafür einzusetzen, dass die Reederei die Inselgruppe künftig meide. Bei Facebook schrieb er: "werd im namen von euch allen meine ganze power dafür einsetzen, dass tui , so schnell wie möglich , die faröer nicht mehr anfährt . hab in dieser traurigen sache in n paar tagen ein treffen mit den tui-verantwortlichen- und melde mich dann mit m ergebnis ..".

Lindenberg und sein Veranstaltungspartner Roland Temme standen in den vergangenen Wochen mit dem WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller laufend in Verbindung. Bereits Ende Oktober postete er folgende Nachricht auf seiner Facebook-Seite:

Das WDSF gab bekannt: Am Freitag, den 24. November 2017, formulierte die Pressestelle von TUI Cruises nach einem Telefonat mit dem WDSF in einer Mail, dass die Färöer-Inseln "im Sommer 2019 mit keinem Schiff der Wohlfühlflotte mehr angelaufen" werden. Eine TUI Cruises Kommunikations-Managerin bestätigte in einer weiteren Mail außerdem, dass diese Entscheidung "nicht nur für die Saison 2019, sondern auch darüber hinaus" gelte.

Eine alte Tradition: Walfang auf den Färöer-Inseln

Die Färöer-Inseln sind eine autonome, zum dänischen Hoheitsgebiet gehörende Inselgruppe. Da die Inselgruppe kein Mitglied der Europäischen Union ist, gelten hier allerdings nicht die europäischen Gesetze, die die Waljagd verbieten. In einer blutigen Tradition werden jedes Jahr Tausende Grind- und Schnabelwale sowie Delfine getötet. Das Ritual soll der Versorgung von Fleisch dienen und wird in allen Teilen der Inseln verteidigt. Da nur kleine Walarten betroffen sind, wird diese Treibjagd nicht von der Internationalen Walfangkomission (IWC) kontrolliert. Vom 21. Mai bis 29. Oktober 2017 wurden insgesamt 1.672 Meeressäuger, davon 1.203 Grindwale und 469 Weißseitendelfine, bei 24 Treibjagden erlegt.

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