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Seekrankheit vorbeugen: So füttern Sie bei Ihrer nächsten Kreuzfahrt nicht die Fische

Vor allem vor ihrer ersten Kreuzfahrt lassen sich viele Reisende von Gruselgeschichten über die Seekrankheit verunsichern. Sie fürchten stundenlanges Erbrechen, hämmernde Kopfschmerzen und ein rundum verdorbenes Urlaubsvergnügen. Dabei gibt es einige Tricks und Maßnahmen, mit denen man das Risiko, seekrank zu werden, stark eindämmen kann. Auch an Bord kann Seekranken im Fall der Fälle mit den richtigen Methoden schnell geholfen werden.

Seekrankheit: Das Gehirn versteht die Umgebung nicht

Die Seekrankheit ist vielleicht die bekannteste Form der Reisekrankheit, die auch in Autos, Bussen oder Zügen auftreten kann. Sie entsteht vor allem dadurch, dass das menschliche Gehirn die Sinneseindrücke beim Reisen oft nicht verarbeiten kann. Während das Innenleben eines Autos oder das Deck eines Schiffs gerade und unbeweglich erscheinen, spürt der im Innenohr gelegene Gleichgewichtssinn die teilweise unregelmäßigen Bewegungen. Diese Diskrepanz wird auch Sensory Mismatch genannt, wie Prof. Andreas Koch in einem Artikel der WELT erklärt.

Erfahrung und Willensstärke schützen nicht vor Seekrankheit

Viele Kreuzfahrt-Neulinge haben Angst davor, wegen eventuell auftretender Seekrankheit von Mitreisenden oder gar der Crew belächelt zu werden. Dabei sind Übelkeit und Schwindel kein Anfänger-Problem: Viele erfahrene Seefahrer leiden nach Jahren an Bord auf einmal an der Seekrankheit. Auf großspurige Behauptungen wie „Ich lasse nicht zu, dass ich seekrank werde“ sollten Sie nicht allzu viel Wert legen, denn ob er oder sie seekrank wird oder nicht, kann niemand mit reiner Willenskraft beeinflussen.

Faustregel: Wer steuert, wird nicht seekrank

Ein Merkmal der See- oder Reisekrankheit im Allgemeinen ist die Tatsache, dass sie meist nur diejenigen betrifft, die keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit und die Bewegungen des entsprechenden Land- oder Wasserfahrzeugs haben. Bei kurvenreichen Autofahrten wird in den seltensten Fällen dem Fahrer schlecht, auch an Bord von Schiffen soll es laut der Online-Enzyklopädie Wikipedia schon Fälle gegeben haben, in denen außer dem Steuermann die gesamte Crew seekrank geworden ist.

Richtige Vorbereitung kann die Seekrankheit verhindern

Um sich bestmöglich vor der Seekrankheit zu schützen, sollten Reisende vor dem Ablegen einige simple Regeln beachten. Die wichtigste ist der Verzicht auf oder zumindest der gemäßigte Konsum von Alkohol oder Tabak am Tag vor der Reise. Der Grund hierfür ist einfach: Stellen Sie sich einfach mal einen Neujahrs-Kater vor, während Sie sich auf einem Schiff auf hoher See befinden. Keine angenehme Vorstellung, oder? Auch auf kurze Nächte vor der Abreise sollte verzichtet werden, denn ein ausgeruhter Körper ist deutlich weniger anfällig für die Seekrankheit.

Zudem können Passagiere vorbeugend Medikamente einnehmen, die Apotheken-Umschau empfiehlt beispielsweise Dimenhydrinat. Hierdurch kann allerdings die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt werden, weitere Nebenwirkungen sind Müdigkeit und ein tauber Mund. Die Wahl des Essens kann ein Ausbrechen der Seekrankheit ebenfalls verhindern: Experten empfehlen, auf See auf histaminhaltige Nahrung wie Salami oder Thunfisch zu verzichten.

Schnell handeln statt Fische füttern: Heilmittel auf hoher See

Ein alter Seemannswitz besagt, dass man bei Seekrankheit vor allem darauf achten sollte, sich nicht gegen den Wind zu übergeben. Doch es gibt auch weitaus hilfreichere Tipps, mit denen Betroffenen geholfen werden kann. Eines der besten Heilmittel ist wie in vielen Fällen Schlaf: Wer sich ausruht, kann Übelkeit erregende visuelle Reize schnell und einfach ausblenden und gleichzeitig warten, bis sich der Seegang beruhigt hat.

Als unterstützende Mittel gegen Seekrankheit eignen sich neben Tabletten oder Salzen wie dem bereits erwähnten Dimenhydrinat auch Lebensmittel: Wie von den berühmten Mythbusters bestätigt wurde, lindert Ingwer die Übelkeit bestens. Seit vielen Jahrhunderten tragen deshalb auch viele erfahrene Matrosen die würzige Knolle entweder am Stück oder in Pulverform immer bei sich . Was Sie während Ihrer Reise außerdem tun können, verrät Ihnen Mein Schiff  Bordärztin Dr. Petra Grosse in diesem Video:

Tipps von den Profis: Wie die Mein Schiff Kapitäne die Seekrankheit besiegen

Da selbst Kapitäne trotz all ihrer Erfahrung nicht vor der Seekrankheit gefeit sind, haben viele von ihnen spezielle Tricks oder Hausmittel für eine schnelle Heilung auf See entwickelt. In ihren Porträts auf der TUI Cruises Website teilen einige Kapitäne der Mein Schiff  Flotte ihre besten Heilmethoden. Der Deutsche Ralf Noack rät seekranken Passagieren sich an Bord abzulenken, sein schwedischer Kollege Jonas Lyddby schwört auf Knäckebrot als Wunderheilmittel. Die vielleicht interessanteste Medizin gegen die Seekrankheit schlägt Captain Kjell Holm vor. Sein Tipp: „Ein Glas Champagner in jedem Bein.“

Kreuzfahrtschiffe sind gegen Seekrankheit gerüstet

Wer gerne mit dem Schiff reisen möchte aber Angst vor der Seekrankheit hat, ist auf einem Kreuzfahrtschiff bestens aufgehoben. Durch die eingebauten Stabilisatoren wird das Schaukeln bei Seegang um ein Vielfaches reduziert, zudem nimmt die Crew Rücksicht auf seekranke Passagiere. Mein Schiff  Kapitän Ioannis Anastasiou betont zudem: „Mittel gegen Seekrankheit sind auf Mein Schiff  nur selten nötig.“ Sollte der Fall der Fälle schließlich doch einmal eintreten, verlieren sie nicht den Mut.: In den meisten Fällen ist die Reisekrankheit nur ein vorübergehendes Phänomen und schnell wieder vorbei. Für den Fall, dass es Sie doch einmal ernster erwischen sollte, ist natürlich auf jedem Wohlfühlschiff ein Arzt an Bord, der Ihnen meistens schnell helfen kann. Wie es im Bordhospital aussieht, erfahren Sie hier:

Sind Sie Schiffs-Neuling oder bereits ein erfahrener Kreuzfahrt-Reisender? Dann schauen Sie sich doch einmal die aktuellen Mein Schiff  Angebote an – Seekrankheit (fast) ausgeschlossen!

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